Ölkonzern
BP geht gegen Klagen vor

Nach der Ölkatastrophe regnete es für BP zahlreiche Klagen. Nun legt das Unternehmen Einspruch gegen die vielen Schadensersatzansprüche ein - denn es gibt ein Problem.
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New OrleansBP und andere Unternehmen haben einen US-Richter aufgefordert, viele der gegen sie gerichtete Schadensersatzansprüche abzulehnen. Richter Carl Barbier hatte den Firmen zuvor bis Montag Zeit gegeben, Einsprüche gegen eingereichte Klagen einzulegen.

Der Eigentümer der explodierten Bohrplattform „Deepwater Horizon“, Transocean, bemängelte, dass einige der Kläger gegen das im Ölverschmutzungsgesetz von 1990 vorgegebene Verfahren verstoßen hätten, indem sich die Kläger mit ihren Forderungen nicht zuerst an BP gewandt hätten. Barbier führt den Vorsitz in Verfahren, die über die Entschädigung Tausender Fischer, Grundstücksbesitzer und Tourismusunternehmen entscheiden.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ölkonzern: BP geht gegen Klagen vor"

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  • wirtschaftliche Existenz Tausender Fischer und des Tourismus in der Region
    Tausende Fischer haben in ihren Fischerboten Dieselmotoren , oder haben sie in jüngster zeit ein Fischer segeln gesehen ? Die Touristen kommen mit Flugzeugen ,Bussen oder aber zumindest mit ihren Autos, die in Amerika gern mal 6,8 oder auch 12 Zylindermotoren haben .
    Gehen die Fischer nicht Pleite wenn sie ihren Kraftstoff nicht mehr bezahlen können ?
    Bleiben die Touristen nicht zu hause wenn der Urlaub am Wasser unbezahlbar wird ?
    Unter Wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist ein Schadensersatz Gift für Fischer und Tourismus .
    Ihn Einzuklagen ist wohl möglich . Wir zahlen für Rohöl Weltmarktpreise , in welche Richtung sich diese entwickeln dürfte keinem entgangen sein . Eine Klage auf Schadensersatz , würde dem Preisauftrieb einen weiteren Schub versetzen !!!
    Wir sind heute bei einem Literpreis von knapp 1.60€ für Super .

  • wirtschaftliche Existenz Tausender Fischer und des Tourismus in der Region
    Tausende Fischer haben in ihren Fischerboten Dieselmotoren , oder haben sie in jüngster zeit ein Fischer segeln gesehen ? Die Touristen kommen mit Flugzeugen ,Bussen oder aber zumindest mit ihren Autos, die in Amerika gern mal 6,8 oder auch 12 Zylindermotoren haben .
    Gehen die Fischer nicht Pleite wenn sie ihren Kraftstoff nicht mehr bezahlen können ?
    Bleiben die Touristen nicht zu hause wenn der Urlaub am Wasser unbezahlbar wird ?
    Unter Wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist ein Schadensersatz Gift für Fischer und Tourismus .
    Ihn Einzuklagen ist wohl möglich . Wir zahlen für Rohöl Weltmarktpreise , in welche Richtung sich diese entwickeln dürfte keinem entgangen sein . Eine Klage auf Schadensersatz , würde dem Preisauftrieb einen weiteren Schub versetzen !!!
    Wir sind heute bei einem Literpreis von knapp 1.60€ für Super .

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