Ölkonzern
Conoco Phillips mit Verlust in Milliardenhöhe

Der US-Ölkonzern Conoco Phillips hat wegen milliardenschwerer Abschreibungen im vierten Quartal einen massiven Verlust ausgewiesen. Unter dem Strich fiel ein Minus von 31,8 Milliarden Dollar an.

HB HOUSTON. Das teilte der Konzern am Mittwoch in Houston mit. Im Jahr zuvor hatte an gleicher Stelle ein Gewinn von 4,4 Milliarden Dollar gestanden.

Der drittgrößte Ölkonzern der USA machte die Kursstürze an den weltweiten Aktienmärkten sowie die Rohstoffpreise für den Ergebniseinbruch verantwortlich.

Conoco Phillips hat eigenen Angaben zufolge im Quartal einige seiner Förderanlagen und Produktionsstätten im Wert berichtigen müssen. Zudem besitzt der Konzern eine Beteiligung von 20 Prozent an dem russischen Öllieferanten Lukoil, die ebenfalls deutlich an Wert eingebüßt hat. Am Ende summierten sich die Belastungen auf 34 Milliarden Dollar.

Bereinigt um diese Effekte wies Conoco Phillips einen Quartalsgewinn von 1,9 Milliarden Dollar oder 1,28 Dollar je Aktie aus, was mehr war als von Analysten erwartet.

Vorstandschef Jim Mulva zufolge spiegelt das Quartalsergebnis deutlich die momentane Rezession und die schwierigen Geschäftsbedingungen für die Ölindustrie wieder. Zuletzt war der Ölpreis wieder gefallen. Der Konzern hatte bereits Kosteneinsparungen angekündigt und will 1 300 Stellen streichen. Dies entspricht vier Prozent der Belegschaft.

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