Ölkonzern hebt Dividende an
BP verdient im ersten Quartal weniger

Der Ölkonzern BP hat im ersten Quartal weniger verdient als noch vor einem Jahr, wird aber seine Dividende erhöhen.

HB LONDON. Trotz der Explosion der Rohölpreise verzeichnete das Unternehmen im ersten Quartal einen Gewinnrückgang von 15 Prozent auf 5,6 Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro). Ursachen waren die zeitweise Schließung einer Raffinerie in Texas sowie höhere Steuern, wie der nach Börsenwert zweitgrößte Mineralölkonzern der Welt am Dienstag in London mitteilte. Zudem war im Vorjahreszeitraum ein außerordentlicher Gewinn durch den Verkauf von Beteiligungen angefallen.

Zu Wiederbeschaffungskosten rutschte das Ergebnis um vier Prozent von 5,49 Mrd. Dollar auf 5,265 Mrd. Dollar. Analysten hatten im Schnitt ein Ergebnis zu Wiederbeschaffungskosten von 5,15 Mrd. Dollar erwartet.

Den Aktionären will BP gleichwohl mehr Geld ausschütten. Der Konzern kündigte die Anhebung seiner Quartalsdividende um zehn Prozent von 8,5 Cent auf 9,375 Cent an.

Das geschäftliche Umfeld sei im ersten Quartal stärker gewesen als noch im Auftaktquartal 2005, teilte der Konzern weiter mit. Die Erlöse aus dem Öl- und Gasgeschäft seien höher ausgefallen. Daghegen seien die Margen im Raffineriegeschäft leicht gesunken.

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