Ölkonzern
Produktionsausfälle in Nordafrika bremsen OMV

Der österreichische Mineralölkonzern OMV leidet unter Produktionsausfällen in Nordafrika. Außerdem muss der Konzern mit der neuen Übergangsregierung in Libyen verhandeln.
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WienProduktionsausfälle in Libyen und Jemen haben dem österreichischen Mineralölkonzern OMV auch im dritten Quartal zugesetzt. Die Produktionsmenge ging von Juli bis September auf 283.000 von 316.000 Barrel pro Tag im Vorjahreszeitraum zurück, wie OMV am Freitag mitteilte. Auch die Raffineriemargen, die die Profitabilität des Öl- und Gasgeschäftes messen, sanken auf 1,74 Dollar von 1,84 Dollar je Barrel.

Die Kennzahl setzt die Kosten für die Förderung von Öl und Gas in Relation zu den Gewinnen, die OMV damit erzielt. Normalerweise bezieht OMV etwa ein Zehntel seines Öls aus Libyen. Seit dem Bürgerkrieg hat der Konzern die Produktion in dem Land aber gestoppt.

Nach dem Ende des Gaddafi-Regimes will das Unternehmen nun möglichst rasch wieder dorthin zurückkehren und verhandelt bereits seit Monaten mit der Übergangsregierung. Die komplette Zwischenbilanz nach den ersten neuen Monaten veröffentlicht OMV am 9. November.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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