Ölkonzern scheitert laut Agenturbericht vor Gericht
Verkauf von Yukos-Kerngeschäft gebilligt

Einem Agenturbericht zufolge hat ein russisches Gericht die geplante Zwangsversteigerung des Kerngeschäfts des angeschlagenen Ölkonzerns Yukos zugelassen.

HB MOSKAU. Yukos sei mit dem Versuch gescheitert, den Verkauf von Yuganskneftegaz durch ein Gericht in Moskau stoppen zu lassen, meldete Interfax am Freitag. Wegen Steuernachforderungen in Höhe von umgerechnet knapp 19 Mrd. € will Russland Teile von Yukos zwangsversteigern. Yuganskneftegaz soll am 19. Dezember ab einem Preis von rund 6,5 Mrd. € angeboten werden. Yukos sieht darin einen unrechtmäßigen Vorgang und hat den Käufern mit einem Gang vor internationale Gerichte gedroht. Deswegen wird nicht mit einem großen Interesse ausländischer Konkurrenten gerechnet. Viele Analysten sehen in dem Vorgehen des Staates eine Reaktion auf politische Ambitionen des Yukos-Großaktionärs Michail Chodorkowski, der wegen Betrugs und Steuerhinterziehung vor Gericht steht.

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