Ölkonzern verurteilt
Tankerunglück: Exxon soll Milliarden zahlen

Ein Bundesrichter in den USA hat die Ölgesellschaft Exxon Mobil zu einer Milliardenstrafe wegen des Tankerunglücks der „Exxon Valdez“ im Jahr 1989 verurteilt. Wie ein Anwalt des Unternehmens am Mittwoch mitteilte, soll Exxon Mobil eine Strafe von 4,5 Mrd. Dollar und 2,25 Mrd. Dollar an Zinsen zahlen. Exxon werde das Urteil voraussichtlich anfechten.

HB NEW YORK. Die Exxon Valdez war seinerzeit vor Alaskas Küste auf Grund gelaufen und Leck geschlagen. Aus dem Wrack liefen rund 50 Mill. Liter Öl aus, die Hunderte Kilometer Küste verschmutzten und zehntausende Seevögel verenden ließen. Es handelte sich um das schwerste Tanker-Unglück in US-Gewässern. Das ausgetretene Öl hatte fast 2000 Kilometer Küste verseucht.

Exxon war Mitte der 90er Jahre zu Schadensersatzzahlungen von 5 Mrd. Dollar verurteilt worden. Später wurde die Summe auf 4 Mrd. Dollar verringert. Das Unternehmen legte jedoch immer wieder Rechtsmittel ein und setzte sich für eine Strafe von unter 40 Mill. Dollar ein. Es argumentierte, bereits 300 Mill. Dollar freiwillig an Fischer und Bewohner der Region gezahlt zu haben.

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