Ölnachschub vorerst gesichert
Französische Hafenarbeiter beenden Öl-Streik

18 Tage lang hatten französische Hafenarbeiter durch einen Streik den Ölnachschub für sechs Raffinerien in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz gefährdet. Nach einer vorläufigen Einigung haben sie am Samstag vorerst die Arbeit wieder aufgenommen.

HB MARSEILLE. Hafenarbeiter in Marseille haben am Samstag einen 18-tägigen Streik beendet, der zunehmend den Ölnachschub für Raffinerien in Frankreich, Deutschland und der Schweiz gefährdete. Vor dem Öl- und Gasterminal Fos-sur-Mer stauten sich am Wochenende inzwischen 59 Tanker.

In dem Arbeitskampf ging es darum, wer die Ladung der Tanker löschen darf: zum öffentlichen Dienst gehörende Hafenarbeiter oder Mitarbeiter des französischen Gas-Riesen Gaz de France. Am Freitag erreichten die Gewerkschaft CGT, die Hafenmeisterei und Gaz de France einen Kompromiss, dem die Hafenarbeiter am Samstag zustimmten. Am Nachmittag wollten sie die Arbeit wieder aufnehmen. Dem Kompromiss zufolge soll beim Entladen der Tanker eine Balance zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Arbeitsplätzen im Hafen angestrebt werden. CGT-Sprecher Pascal Galeote sagte, es sei gelungen, Fortschritte zu erzielen. „Es ist aber noch nicht alles vorbei“, fügte er hinzu.

Das Terminal schlägt Rohöl für sechs Raffinerien in Frankreich, Deutschland und der Schweiz um, die zusammen eine Kapazität von einer Million Barrel täglich haben.

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