Offshore-Anlagen
Investoren sind interessiert an Ostsee-Windparks

Netzbetreiber 50 Hertz sieht ein wachsendes Interesse an Ostsee-Windparks bei den Anlegern. Den Experten zufolge findet eine Verlagerung statt - denn an der Nordsee kommt der Offshore-Ausbau nur schleppend voran.
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BerlinDer Netzbetreiber 50 Hertz sieht bei Investoren angesichts der Probleme beim Ausbau der Windenergie in der Nordsee ein zunehmendes Interesse an Anlagen in der Ostsee. „Wir sehen eine Verlagerung von der Nordsee hin zur Ostsee“, sagte Vorstandschef Boris Schucht der Nachrichtenagentur Reuters am Montag am Rande einer Energiekonferenz in Berlin. Er rechne damit, dass in zehn Jahren die Windenergie in der Ostsee von derzeit 50 Megawatt auf eine Leistung von 2000 bis 3000 Megawatt ausgebaut wird. Dies entspricht der Leistung von zwei bis drei Atomkraftwerken.

50Hertz ist für das Höchstspannungsnetz in Ostdeutschland zuständig. Die ehemalige Vattenfall-Tochter ist zu 60 Prozent in der Hand des belgischen Netzbetreibers Elia. Den Rest hält der australische Infrastrukturfonds IFM.

Wegen der vergleichsweise günstigeren Windbedingungen treiben Investoren derzeit vor allem die Pläne zum Ausbau von Offshore-Anlagen in der Nordsee voran. Der dortige Netzbetreiber Tennet aus den Niederlanden kommt aber mit dem Anschluss nur schleppend voran.

Dadurch drohen Verzögerungen bei der Anbindung der Anlagen, die für die Umsetzung der Energiewende von großer Bedeutung sind. So befürchtet etwa der Energiekonzern RWE massive Verzögerungen beim Anschluss seines Windparks Nordsee Ost vor Helgoland.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Statt schon wieder in Windparks zu investieren, sollten mal lieber neue Netze gebaut werden.... aber als Erdkabel in Gleichstromtechnik!

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