Ohne Konzept

Sinkender Rüstungsetat trifft Lockheed Martin

Statt sich wie Airbus in Richtung ziviler Technologie zu orientieren, hält Lockheed Martin am Rüstungsgeschäft fest und macht damit sogar weiter Gewinne. Den Mitarbeitern bringt das allerdings wenig.
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Wohin soll es gehen? Im Gegensatz zum Plan dieses Lockheed Martin F-16-Modells bei der Flugshow ILA in Berlin scheint das für den Gesamtkonzern nicht ganz klar zu sein. Quelle: ap

Wohin soll es gehen? Im Gegensatz zum Plan dieses Lockheed Martin F-16-Modells bei der Flugshow ILA in Berlin scheint das für den Gesamtkonzern nicht ganz klar zu sein.

(Foto: ap)

BethesdaDas rückläufige Budget des US-Militärs macht sich beim Rüstungskonzern Lockheed Martin bemerkbar. Im zweiten Quartal fiel der Umsatz um 1 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar (8,4 Milliarden Euro). Angesichts von geringeren Kosten stieg der Gewinn dagegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf unterm Strich 889 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag am Firmensitz in der Nähe von Washington mitteilte.

Lockheed Martin stellt unter anderem Kampfjets wie die F-16, Drohnen, Raketen und gepanzerte Fahrzeuge her. Das Unternehmen ist einer der größten Lieferanten der US-Streitkräfte. Weil die Regierung aber spart, hat sich auch Lockheed Martin ein Sparprogramm verordnet. Dabei werden Standorte zusammengelegt und Arbeitsplätze fallen weg.

  • dpa
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