Oktober-Absatz
Deutsche Autobauer machen schlechteres US-Geschäft

Deutsche Autobauer haben in Amerika weniger verkauft. Sowohl bei Volkswagen als auch bei Porsche sank der US-Absatz im Oktober im Vergleich zum Vorjahr. Den US-Konzernen erging es besser.

HB DÜSSELDORF. Volkswagen hat im Oktober in den USA 7,4 Prozent weniger verkauft. Der Konzern führt den Rückgang nach einer Mitteilung aus Wolfsburg auf die Einführung der Modelle Jetta und Passat zu diesem Zeitpunkt im Jahr 2005 mit „entsprechend hohen Verkaufszahlen“ zurück. Über das Gesamtjahr gesehen setzte VW bis Ende Oktober 198 000 Wagen oder 9,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum ab.

Auch Porsche verkaufte in seinem wichtigsten Markt USA weniger Autos als vor einem Jahr. Der Grund waren starke Absatzrückgänge bei den 911-Sportwagen und dem Geländewagen Cayenne. Der positive Effekt durch den neuen Cayman ging darin unter. Insgesamt verkaufte Porsche im Oktober 2355 Fahrzeuge in den USA. Seit Jahresbeginn gibt es immer noch ein Plus von knapp neun Prozent auf 28 766 Autos.

Der Cayenne-Absatz brach im Oktober im Jahresvergleich um 26,7 Prozent auf 809 Geländewagen ein. Der 911-Absatz fiel um 22,55 Prozent auf 697 Autos. Der Boxster-Absatz halbierte sich auf 279 Fahrzeuge. Der Cayman, der vor einem Jahr noch nicht auf dem Markt war, verkaufte sich 574 Mal. Auch in den ersten zehn Monaten des Jahres zusammen war der Cayman der wichtigste Wachstumstreiber.

Bei Audi sanken die Auslieferungen um 3,4 Prozent auf 6431, teilte die Volkswagen-Tochter mit. In den ersten zehn Monaten des Jahres erhöhte sich der Absatz hingegen um 4,1 Prozent auf 69 010 Fahrzeuge.

Die Verkäufe der BMW-Gruppe in den USA gingen um 4,6 Prozent auf 24 464 Fahrzeuge zurück. Für die ersten zehn Monaten des Jahres gibt es aber noch ein Plus von 1,2 Prozent auf 254 297. Die Verkäufe der Kernmarke BMW fielen um 7,2 Prozent auf 20 822 Einheiten. Der Absatz des Mini legte dagegen um 13,7 Prozent auf 3642 Kleinwagen zu.

Der mit Problemen kämpfende US-Konzernteil von Daimler-Chrysler verbuchte ebenfalls einen Umsatzrückgang. Der Chrysler-Absatz fiel im Oktober um drei Prozent auf 159 586 Fahrzeuge. Mercedes-Benz schaffte zwar ein Plus von zwölf Prozent auf 20 598 Autos. Der Konzernabsatz fiel jedoch um zwei Prozent auf 180 184 Fahrzeuge. Der Milliardenverlust bei Chrysler nach einem Absatzeinbruch hat dem Konzern im dritten Quartal die Bilanz verhagelt.

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