Opel
Chinesen lassen bei Opel nicht locker

Mag sich Magna auch schon wie der neue Eigner von Opel fühlen - der chinesische Autobauer BAIC lässt nicht locker. Die Chinesen hoffen weiter auf den Zuschlag für den deutschen Autobauer.

HB FRANKFURT. Der chinesische Autobauer BAIC steckt im Rennen um Opel Kreisen zufolge noch nicht auf. Die Chinesen hätten Signale bekommen, dass sie möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Blick in die Bücher des Rüsselsheimer Autobauers werfen könnten, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person Reuters am Donnerstag. Um darauf vorbereitet zu sein, habe der Daimler-Partner die Beratungsfirma Pricewaterhouse Coopers mandatiert. Eine offizielle Stellungnahme der Firmen gab es nicht. Auch die "Süddeutsche Zeitung" berichtete vorab aus ihrer Freitagausgabe von einem anhaltenden Interesse der Chinesen. Wie Reuters bereits am Mittwoch erfahren hatte, waren BAIC-Vertreter in dieser Woche in Berlin im Wirtschaftsministerium, um über einen Einstieg bei Opel zu reden.

Auch der italienische Autobauer Fiat hat die Hoffnungen für einen Einstieg bei Opel noch nicht aufgegeben. Industrieminister Claudio Scajola und Wirtschaftsminister Giulio Tremonti warben am Donnerstag für ein Engagement der Italiener bei Opel. Er gehe davon aus, dass Fiat nach wie vor Karten im Spiel um den Autobauer habe, sagte Scajola. Er hoffe, dass die Entscheidung zugunsten des kandischen-österreichischen Autozulieferers Magna innerhalb des nächsten halben Jahres überprüft würde. Die mittlerweile insolvente Opel-Mutter GM hatte sich vergangenes Wochenende mit Magna auf einen Rahmenvertrag geeinigt. Seitdem prüft der Zulieferer die Bücher von Opel eingehend.

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