Opel
Fortschritte bei Opel-Treffen im Kanzleramt

Nachdem die Verhandlungen um eine Rettung von Opel zwischenzeitlich zu scheitern drohten, scheint nun eine Entscheidung näher zu rücken. Die Beratungen im Berliner Kanzleramt laufen offenbar auf eine Lösung zu.

HB BERLIN. In die Verhandlungen der Bundesregierung um eine Rettung des angeschlagenen Autobauers Opel kommt Bewegung. „Die Verhandlungen laufen in Richtung einer Lösung“, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Freitag der Nachrichtenagentur dpa.

Die Koalitionsspitze unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) prüft den geplanten Einstieg des österreichisch-kanadische Autozulieferers Magna bei Opel. Magna hatte sich zuvor mit der Opel-Mutter General Motors auf eine Übernahme des Rüsselsheimer Autobauers geeinigt.

Ein baldiges Ende der Gespräche im Kanzleramt ist aber nicht in Sicht. Angaben aus Verhandlungskreisen zufolge könnten sich die Gespräche hinziehen. Zentrales Problem ist weiterhin der staatliche Überbrückungskredit für Opel. Bund und Länder mit Opel-Standorten wollen sicherstellen, dass keine Steuergelder aus Deutschland abfließen.



Am Nachmittag hatten zunächst die Staatssekretäre des Wirtschafts- und Finanzministeriums mit ihren Fachbeamten das neue Magna-Konzept geprüft. Seit dem Abend berät Merkel mit Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier, Finanzminister Peer Steinbrück (beide SPD), Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und den Ministerpräsidenten der vier Bundesländer mit Opel-Standorten über den geplanten Magna-Einstieg.

Die Grundsatzvereinbarung zwischen GM und Magna ist eine Voraussetzung für die Rettung von Opel. Die Regierung und die vier Bundesländer wollen für den Überbrückungskredit von 1,5 Mrd. Euro an Opel bürgen, damit der Autobauer auch im Falle einer GM-Insolvenz über die Runden kommt.

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