Opel-Mutter
GM erhöht Gehälter für Mitarbeiter

Zwei Jahre nach dem Beinahe-Kollaps von General Motors hat sich der US-Autokonzern mit der Gewerkschaft UAW auf einen neuen, vier Jahre laufenden Tarifvertrag geeinigt. Den Mitarbeitern winken also höhere Gehälter.
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DetroitZwei Jahre nach dem Beinahe-Kollaps von General Motors dürfen sich die Mitarbeiter auf eine Gehaltserhöhung einstellen. Der US-Autokonzern hat sich mit der Gewerkschaft UAW auf einen neuen, vier Jahre laufenden Tarifvertrag geeinigt. Offiziell wollten sich die beiden Seiten noch nicht zu den Details äußern, doch in US-Medien sickerte am Montag durch, dass den Beschäftigten eine Einmalzahlung von 5000 Dollar winkt (3700 Euro). Daneben sollten die Einstiegsgehälter um zwei bis drei Dollar die Stunde angehoben werden.

Die Mitarbeiter hatten im Sommer 2009 Einschnitte hinnehmen müssen, als die Opel-Mutter GM nur dank milliardenschwerer Staatshilfen die Insolvenz überlebte. An der raschen Erholung des Autoriesen hatten die Beschäftigten später über Bonuszahlungen teilgehabt. Auch künftig sollen die Gehälter enger an die Gewinne gekoppelt werden. Allerdings müssen die Gewerkschaftsmitglieder dem neuen Tarifvertrag noch zustimmen. Er würde für 48.500 GM-Beschäftigte in den Vereinigten Staaten gelten.

Auch die Rivalen Ford und Chrysler verhandeln gerade mit der Gewerkschaft über einen neuen Tarifvertrag. Die gesamte US-Autoindustrie hat sich von ihrer schweren Krise erholt und schreibt wieder Gewinne. Allerdings ist die Macht der einst so einflussreichen Gewerkschaft UAW geschrumpft. Sie hat durch den Abbau von Arbeitsplätzen viele Mitglieder verloren. Außerdem gibt es immer mehr Fabriken, die in Landesteilen liegen, wo die UAW traditionell schwach aufgestellt ist.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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