Opel
Opel: Zweifel an chinesischem Investor

Das Angebot des chinesischen Autoherstellers BAIC für Opel soll laut Kreisen besser sein als das des Autozulieferers Magna. Trotzdem kommt bei der Bundesregierung nur wenig Begeisterung auf. Es gibt deutliche Vorbehalte.

HB BERLIN. Im Rennen um die Übernahme des angeschlagenen Auto-Konzerns Opel gibt es in der Bundesregierung einem Zeitungsbericht zufolge wachsende Skepsis gegenüber dem Angebot des chinesischen Bieters BAIC. "Es geht der chinesischen Regierung eindeutig um den Zugriff auf moderne Technologien. Dadurch könnte New Opel in eine gefährliche Abhängigkeit vom chinesischen Staat geraten", zitierte die "Bild"-Zeitung aus einem regierungsinternen Gutachten.

Diese langfristigen Nachteile scheinen laut "Bild" in der Regierungs-Einschätzung die kurzfristigen Vorteile des Angebotes zu überwiegen - einen geringeren Finanzbedarf und den geplanten Abbau von weniger Stellen.

BAIC hatte sein Angebot kürzlich Kreisen zufolge deutlich aufgebessert. Demnach verlange BAIC unter anderem deutlich weniger staatliche Garantien als der favorisierte Magna-Konzern und wolle weniger Arbeitsplätze abbauen. Der Übernahmeplan des kanadischen Autozulieferers Magna, der lange Zeit wie der sichere Sieger im Opel-Bieterwettstreit ausgesehen hatte, ist angeblich ins Stocken geraten: Magna gab einem Bericht zufolge seine ursprünglichen Plan auf, das Geschäft in der nächsten Woche abzuschließen. Kreisen zufolge will auch der Finanzinvestor RHJ sein Angebot für den Rüsselsheimer Autobauer nachbessern.

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