Opel-Schwestermarke
Die Briten bangen um Vauxhall

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„Wir werden keine Arbeitsplatzverluste akzeptieren“

Len McCluskey von der größten britischen Gewerkschaft Unite zeigt sich kämpferisch: „Wir werden keine Arbeitsplatzverluste oder Werksschließungen akzeptieren.“ Die Zukunft der Arbeitsplätze in der Automobilbranche dürfe nicht in der Hand der Regierung in Paris und deren Unterstützung für PSA liegen. Der französische Staat hält etwa 14 Prozent der Anteile an dem Konzern.

Die Regierung in London müsse die britischen Werke genauso absichern wie sie es bei Nissan getan habe, forderte der Gewerkschafter. Laut „Financial Times“ hat London dem PSA-Konzern bereits ein solches Angebot gemacht. Der japanische Autobauer investiert in eine moderne Fabrik im nordostenglischen Sunderland, wodurch 7000 Arbeitsplätze gesichert werden sollen. Zuvor hatte die Regierung in London Hilfen zugesagt, falls es Probleme durch den Brexit für Nissan geben sollte.

Großbritannien ist weit vor Deutschland der wichtigste Einzelmarkt für die Marke, die auf der Insel unter dem historischen Namen Vauxhall antritt. Britische Autokäufer hielten sich nach dem Brexit-Votum merklich zurück. 289.000 Vauxhall wurden dort nach Firmenangaben 2016 noch verkauft – 23.000 weniger als im Jahr zuvor. In den anderen Märkten Europas konnte Opel hingegen zulegen und schaffte inklusive UK ein Absatzplus von vier Prozent.

Die einst so stolze britische Autoindustrie mit Herstellern wie Jaguar, Rolls-Royce oder Rover ist längst größtenteils in ausländischer Hand. Größter Hersteller des Landes ist Jaguar Land Rover, der inzwischen dem indischen Autokonzern Tata Motors gehört.

Die gesamte Autobranche ist durch den bevorstehenden Brexit verunsichert. Stefan Bratzel, Direktor des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach, rechnet künftig mit Zollschranken zwischen EU und Vereinigtem Königreich. Zölle seien aber Gift für die Hersteller. Der britische Autoverband SMMT warnte vor zu eiligen Handelsabkommen mit Blick auf den EU-Austritt. Dies könnte zu irreparablen Schäden für die britische Autoindustrie führen.

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  • Da brauchen sich die Briten keine Sorgen zu machen, unsere etablierten Altparteien werden sich großzügigerweise schon was einfallen lassen, um die Kosten u. Lasten den Deutschen Steuerzahler auf zu bürden.

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