Operativ stark
Einmalbelastungen schmälern Coca-Cola-Gewinn

Der US-Konzern Coca-Cola hat nach hohen Abschreibungen bei einem Abfüller im zweiten Quartal einen scharfen Gewinnrückgang verbucht. Der Überschuss fiel um fast ein Viertel auf 1,4 Milliarden Dollar, teilte der weltgrößte Erfrischungsgetränke- Hersteller am Donnerstag in Atlanta (Georgia) mit.

HB ATLANTA. Der Umsatz stieg dagegen dank eines starken internationalen Geschäfts und durch Währungseffekte im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 9,0 Milliarden Dollar (5,7 Mrd Euro).

Ohne die Einmalbelastungen sei das Ergebnis um 19 Prozent gestiegen, betonte der Konzern. Coca-Cola übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Auf dem Heimatmarkt macht Coca-Cola die Konjunkturflaute zu schaffen.

Weltweit wächst der Konzern unter anderem in Osteuropa und Südamerika besonders stark. Der Trend der Verbraucher geht weiter hin zu stillem Mineralwasser, Säften und anderen Erfrischungsgetränken ohne Kohlensäure. Erst vor kurzem hatte bei Coca-Cola der gebürtige Türke Muhtar Kent die Führung übernommen.

Ohne Sonderposten sei im zweiten Quartal ein Gewinn von 1,01 Dollar pro Aktie erwirtschaftet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag vor Börseneröffnung mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich 0,96 Dollar erwartet. Die US-Börsenfutures bauten ihre Gewinne nach den besser als erwarteten Zahlen aus.

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