Operativer Gewinn bricht um fast ein Drittel ein
Hyundai leidet unter teurem Stahl und Nachfragetief

Südkoreas größter Autohersteller Hyundai hat mit einem 14-prozentigen Anstieg seines Nettogewinns die Erwartungen übertroffen, beim operativen Gewinn jedoch einen deutlichen Abschlag hinnehmen müssen.

HB SEOUL. Für das erste Quartal gab Hyundai am Donnerstag einen Nettogewinn von 509,8 Milliarden Won (393 Millionen Euro) nach 445,5 Milliarden Won im Vorjahreszeitraum. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 367 Milliarden Won gerechnet. Der operative Gewinn brach jedoch um fast ein Drittel auf 332,7 Milliarden Won von 461,4 Milliarden Won ein. Hyundai machte dafür die Stärke des Won, hohe Stahlpreise und eine schwache Inlandsnachfrage verantwortlich. Der Umsatz war bei 6,2 Billionen Won unverändert.

Ein Sprecher von Hyundai sagte, der Ausblick für das zweite Quartal entwickle sich Dank Preiserhöhungen im In- und Ausland freundlicher. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Anstieg beim Gewinn von zwölf Prozent auf 1,99 Billionen Won. Die Hyundai-Aktie lag im Verlauf um 1,29 Prozent tiefer in einem schwachen Marktumfeld.

Hyundai kontrolliert die Hälfte des einheimischen Markts und will bis 2010 unter die weltweit fünf größten Autohersteller aufsteigen.

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