Operatives Ergebnis liegt nach neun Monaten bei 306 Millionen Euro
Massiver Gewinnrückgang bei Heidelberg-Cement

Heidelberg-Cement, der weltweit viertgrößten Zementhersteller, hat in den ersten neun Monaten 2003 ein Viertel weniger Gewinn erwirtschaftet. Gründe dafür waren der hohe Preisdruck auf dem heimischen Markt und ungünstige Wechselkurse. Die jüngsten Preiserhöhungen sollen im vierten Quartal zu Buche schlagen.

HB STUTTGART. Das operative Ergebnis des Konzerns lag nach drei Quartalen mit 306 (Vorjahr: 407) Millionen Euro 25 Prozent unter Vorjahrjahresniveau, wie Heidelberg-Cement am Dienstag mitteilte. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter ging auf 129 (273) Millionen Euro zurück. Der Umsatz schrumpfte um 3,9 Prozent auf 4,81 (5,01) Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte blieb der Umsatz stabil. Auch im Gesamtjahr werde er leicht zurückgehen.

Der Zement- und Klinker-Absatz stieg um elf Prozent auf 38,6 Millionen Tonnen, nachdem Heidelberg-Cement seit dem Frühjahr in Deutschland mehrere Zementwerke gekauft hat. Davon erhofft sich der Konzern eine stärkere Marktposition auf dem deutschen Markt, auf dem der Preis für die Tonne Zement zuletzt auf unter 40 - von ursprünglich 60 - Euro je Tonne zurückgegangen war.

In Deutschland stieg der Absatz um 45 Prozent auf 5,8 Millionen Tonnen, der Umsatz in der Region stagnierte jedoch bei 580 (582) Millionen Euro. Eine Preiserhöhung zum 1. September 2003 werde sich erst im vierten Quartal auf Umsatz und Gewinn auswirken, teilte das Unternehmen mit.

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