Optikhersteller
Konkurrent will Linos haben

Die zum britischen Investmenthaus Candover gehörende Qioptiq-Gruppe mit Sitz in Paris will den Göttinger Lichttechnologie-Spezialisten Linos übernehmen.

HB GÖTTINGEN. Die Qioptiq- Beteiligungsgesellschaft Optco Akquisitions GmbH wolle den Linos-Aktionären 16 Euro je Aktie zahlen, teilte Linos am Freitag mit. Das seien 44 Prozent mehr als der durchschnittliche Börsenkurs der vergangenen drei Monate. Der Vorstand stehe dem Übernahmeangebot „grundsätzlich positiv gegenüber“. An der Börse machte das Linos- Papier einen Kurssprung.

Der Übernahme müssen noch die Kartellbehörden zustimmen. Das Angebot von Qioptiq ist an die Bedingung gekoppelt, dass die Firma mindestens 75 Prozent der Anteile erhält. Linos-Vorstandschef Gerd Litfin, der mit seiner Familie zusammen gut 40 Prozent der Anteile hält, hat dem Übernahmeangebot bereits zugestimmt.

Das Göttinger Technologie-Unternehmen Linos erzielte mit 750 Beschäftigten 2005 einen Umsatz von rund 82 Mill. Euro. Qioptiq beschäftigt rund 1450 Menschen und verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 142 Mill. Euro. Das Unternehmen, früher Teil des französischen Thales-Konzern, gehört inzwischen der Beteiligungsgesellschaft Candover. Linos-Beschäftigte arbeiten an drei Standorten in Deutschland und einem in Polen in den Bereichen Laser-, Mess-, und Medizintechnik sowie in der Biotechnologie und der Halbleitertechnik.

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