Optimismus für 2008
Daimler erwartet mehr Nachfrage nach Nutzfahrzeugen

Der Autobauer Daimler erwartet im kommenden Jahr eine steigende Nachfrage nach Nutzfahrzeugen. Dies sagte das zuständige Vorstandsmitglied Andreas Renschler am Montag in Stuttgart. In bestimmten Regionen kann das aber noch dauern.

HB STUTTGART. Auf dem schwächelnden US-Markt werde es nicht vor dem zweiten Quartal 2008 zu einer Erholung kommen. In Europa erwarte Daimler-Chrysler eine steigende Nachfrage, vor allem durch Osteuropa.

Darüberhinaus werde in den asiatischen Ländern China und Indien mit einem Zuwachs gerechnet. In Japan werde die Nachfrage hingegen unverändert sein. Zwischen Juli und September hatte sich das Geschäft des weltgrößten Nutzfahrzeughersteller eingetrübt. Das Ergebnis ging um 15 Prozent auf 480 Mill. Euro zurück. Der weltweite Absatz verringerte sich um 14 Prozent.

Der Autobauer will auch im Nutzfahrzeugbereich zunehmend auf umweltfreundliche Antriebe setzen. Das Unternehmen startete die Initiative "Shaping Future Transportation“. Eine Schlüsselrolle nehme dabei die Hybrid-Technik ein, die je nach Einsatzart den Dieselverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren könne. Renschler sagte, in Nordamerika werde Freightliner in den kommenden drei Jahren 1 500 M2 Hybrid Lkw sowie eine Hybrid-Ausführung des Schulbusses von Thomas Built Buses bauen. In Japan komme bereits die zweite Generation des Mitsubishi Fuso Aero Star Eco Hybrid auf den Markt.

In Europa sei die Markteinführung von umweltfreundlichen Lastwagen im kommenden Jahr vorgesehen. Der geringere Kraftstoffverbrauch führe bei Lastwagen und Bussen mit Hybridantrieb auch zu einer Reduzierung von Schadstoffen und des Kohlendioxid-Ausstoßes. Bei den Lastwagen hat sich der Konzern den Angaben zufolge für den sogenannten Parallel-Hybrid entschieden. Dabei sei der Elektromotor in den Antriebsstrang integriert und speise seine Leistung in der Regel parallel zum Dieselmotor ein.

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