Optimistische Prognose
Genzyme erschwert Sanofi die Übernahme

Mit einer optimistischen Gewinnprognose macht die US-Biotechfirma Genzyme dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Aventis eine Übernahme schwerer. Für 2011 stellte Genzyme am Freitag ein Ergebnis deutlich über den Analystenschätzungen in Aussicht.
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HB NEW YORK. Damit untermauert das US-Unternehmen seine Einschätzung, dass es deutlich mehr wert ist als die 18,5 Mrd. Dollar, die Sanofi bislang bietet. Außerdem teilte Genzyme mit, sich nach anderen Interessenten umzusehen.

Der französische Konzern ist früheren Angaben zufolge bereit, mehr Geld auf den Tisch zu legen, wenn die US-Firma zeigt, dass sie das wert ist. Eine Anhebung des Angebots hatte Sanofi aber ausgeschlossen, solange sich Genzyme Verhandlungen verweigere. Der Übernahmekandidat hingegen hält die bisherige Offerte für keine geeignete Gesprächsbasis.

Die Franzosen bieten 69 Dollar je Genzyme-Aktie. Diese wird an der Börse aber schon höher bewertet. Am Freitag notierte der Kurs 0,8 Prozent im Plus mit 72,54 Dollar.

Für das kommende Jahr sagte Genzyme-Chef auf einem Investorentreffen in New York einen Umsatz von 5,0 bis 5,1 Mrd. Dollar voraus und einen Gewinn je Aktie von 4,30 bis 4,60 Dollar. Branchenexperten erwarten dagegen bisher im Schnitt nur 3,57 Dollar. Legt man diese Analystenschätzung zugrunde, wird Genzyme von Sanofi mit etwas mehr als dem 19-Fachen des Jahresgewinns bewertet. Multipliziert man diesen Bewertungsfaktor dagegen mit der Prognose des Genzyme-Managements, ergibt sich eine Bewertung von bis zu 89 Dollar je Aktie.

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  • ..so lauten die seit Monaten zwischen behörden des bundes und des Freistaats bayern hin- und hergeschobenen Faktenberge. Dass wir diese information jetz nochmals etwas vertiefen, mag manche Akieninhaber zwar nicht sehr freuen - es gehört jedoch zur demokratischen Psychohygiene, nicht nur ans Geld zu denken, sondern auch an Opfer und Hinterbliebene und die Zukunft, oder?

    Sanofi-Aventis, Novartis und GSK, alle drei Glabalplayer im Pharmamarkt, haben offenbar in den csu-konrtollierten Horrorpsychiatrien bayerns mitgheholfen, ungeklärte Todesfälle bei ihren "Psycho-Pillen-Zwangs-Abnehmern" zu vertuschen. Man spricht von 51 ungeklärten Todesfällen und mehr als 300 "Titelmissbrauchern" beim Täterumfeld.

    bayrische Justiz- und Kripoleute leisteten in den vergangenen zwei Jahren bei der Aufklärung hervorragende Ermittlerarbeit. Sanofi international wurde natürlich über sämtliche Detais informiert, schweigt jedoch hartnäckig. Na ja, vielleicht werden sie so langsam gesprächsbereiter..?

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