Option auf Anleihe beschlossen
Bilfinger Berger will Kriegskasse für Zukäufe nutzen

Deutschlands zweitgrößter Baukonzern Bilfinger Berger hält Zukäufe auf Grund seiner guten Finanzausstattung weiterhin für machbar.

HB FRANKFURT. Bilfinger Berger verfüge über ausreichend Barmittel, die „Spielraum für Zukäufe“ ließen, sagte Vorstandschef Herbert Bodner auf einer Investoren-Konferenz am Donnerstag in Frankfurt.

Ende März betrug der Bestand an liquiden Mitteln 661 Millionen Euro. Bodner hatte mit Blick darauf wiederholt Zukäufe in Aussicht gestellt, um vor allem die Internationalisierung des Geschäfts voranzutreiben und die Bauleistung zu steigern.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich Bilfinger Berger vor allem mit Zukäufen in den USA und Australien unabhängiger vom schwächelnden deutschen Baugeschäft gemacht. Auch den Aufbau eines Straßenbaugeschäfts in Deutschland hat Bilfinger Berger angekündigt und dabei Zukäufe eingeplant.

Auf der Hauptversammlung hatte sich der Konzern zudem zwei Vorratsbeschlüsse zum Rückkauf eigener Aktien und zur Ausgabe von Wandel- und Optionsanleihen im Volumen von bis zu 250 Millionen Euro geholt. Bei der Nutzung der freien Finanzmittel solle allerdings die Weiterentwicklung des Unternehmens Vorrang vor Aktienrückkäufen haben, hatte Bodner die Beschlussvorlagen erläutert.

Mit der Ausgabe von Anleihen solle das Unternehmen „zusätzliche finanzielle Spielräume für Unternehmenszukäufe“ erhalten. Konkrete Absichten zur Begebung einer Anleihe bestünden jedoch nicht, hatte Bodner gesagt.

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