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06.02.2008 
Einfluss der VW-Arbeitnehmer nach möglicher Übernahme

Osterloh geht Hück im Streit mit Porsche direkt an

von Mark C. Schneider und Martin Buchenau

Der juristische Streit zwischen dem Volkswagen-Betriebsrat und Porsche weitet sich aus, obwohl zuletzt die Zeichen auf Annäherung standen. Die Vorwürfe des VW-Betriebsrates unter Führung von Bernd Osterloh richteten sich jetzt auch gegen den Konzernbetriebsrat der Porsche SE unter Leitung von Uwe Hück.

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück (links) und sein VW-Kollege Bernd Osterloh im Herbst 2007 vor dem Arbeitsgericht Stuttgart. Der Streit geht weiter. Foto. apLupe

Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück (links) und sein VW-Kollege Bernd Osterloh im Herbst 2007 vor dem Arbeitsgericht Stuttgart. Der Streit geht weiter. Foto. ap

Ein Sprecher des Arbeitsgerichts Stuttgart, sagte dem Handelsblatt, deshalb sei das Verfahren erweitert worden. Weil alle Beschuldigten Gelegenheit bekommen müssten, sich zu äußern, wurde der ursprünglich für den 13. Februar angesetzte Termin auf den 29. April verschoben.

Damit widersprach das Gericht der Darstellung des VW-Betriebsrates. „Wir haben heute eine Verfügung des Arbeitsgerichts Stuttgart erhalten, nach der die Verhandlung auf den 29. April verlegt wurde“, hatte ein Sprecher des VW-Betriebsrats am Mittwoch in Wolfsburg gesagt. Das Gericht habe dafür prozessuale Gründe angeführt. Aus Gewerkschaftskreisen war in den vergangenen Tagen zu hören, dass es Zeichen für eine außergerichtliche Einigung gebe.

Die Porsche SE bündelt die Beteiligungen der Familien Porsche und Piëch an den Autobauern Porsche und VW. Der VW-Betriebsrat sieht seine Mitbestimmungsrechte in der neuen Holding nach Europarecht beeinträchtigt.

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