Osteuropa
Anheuser-Busch verkauft Brauereien für Milliarden

Der weltgrößte Bierkonzern Anheuser-Busch-Inbev verkauft an die private Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners seine Brauereien in neun osteuropäischen Ländern. Das bringt dem Beck's-Brauer Milliarden ein.

HB BRÜSSEL. Der Verkaufspreis liege mindestens bei 2,23 Mrd. Dollar, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Abhängig von der CVC-Rendite könne der Betrag auf 3,03 Mrd. Dollar steigen. Falls der Finanzinvestor die Brauereien wieder verkaufen wolle, habe der Anbieter von Marken wie Budweiser und Stella Artois das Erstkaufsrecht. Mit einem Abschluss des Geschäfts werde Anfang 2010 gerechnet.

Durch die Veräußerung der Brauereien überschreitet Anheuser-Busch-Inbev sein selbst gestecktes Verschlankungsziel. Nach der 52 Mrd. Dollar schweren Übernahme des US-Rivalen Anheuser-Busch im vergangenen Jahr strebte der Konzern Verkäufe in einer Gesamthöhe von sieben Mrd. Dollar an. Zuletzt hat der SAB-Miller-Konkurrent bereits Anlagen in Südkorea, China, Schottland und Irland sowie seine amerikanischen Vergnügungspark zu Geld gemacht.

Mit dem Geld kann der Konzern seinen Schuldenberg abtragen. Die belgische Inbev hatte im vergangenen Jahr den US-Konkurrenten Anheuser-Busch für 52 Mrd. Dollar übernommen.

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