Osteuropa-Geschäft boomt: Dyckerhoff steigert Umsatz kräftig

Osteuropa-Geschäft boomt
Dyckerhoff steigert Umsatz kräftig

Der Wiesbadener Baustoffkonzern Dyckerhoff hat Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr dank seines Geschäftes in Osteuropa gesteigert. In Deutschland und Westeuropa sah es allerdings nicht so gut aus.

HB FRANKFURT. Der Konzernumsatz sei 2005 nach vorläufigen Zahlen um elf Prozent auf 1,33 Mrd. Euro gestiegen, teilte Dyckerhoff am Mittwoch in Wiesbaden mit. Auch der Konzernüberschuss sei voraussichtlich deutlich gewachsen. Zahlen nannte der Konzern dazu aber zunächst nicht. Das laufende Jahr solle weitere Zuwächse bei Gewinn und Umsatz bringen, gab sich der Vorstand optimistisch.

Das zum italienischen Zementkonzern Buzzi Unicem gehörende Unternehmen profitiert seit längerem von den Zuwächsen im Ausland. Im Gesamtjahr 2005 sei der Umsatzanstieg vor allem von guten Geschäften in den osteuropäischen Ländern Tschechische Republik, Russland und Ukraine getragen gewesen. Der Umsatz kletterte dort um knapp ein Drittel auf 391 Mill. Euro. Auch in den USA wachse das Unternehmen weiterhin wegen einer guten Baukonjunktur, hieß es.

Der Absatz in Deutschland entwickelt sich indes nach Angaben des Unternehmens weiterhin schleppend. Selbst Preiserhöhungen hätten den Absatzrückgang bei Zement nicht ausgleichen können, hatte das im Kleinwerte-Index SDax gelistete Unternehmen im November bereits mitgeteilt. Dyckerhoff habe beim Umsatz in Deutschland und Westeuropa im vergangenen Jahr zwei Prozent auf 625 Mill. Euro eingebüßt.

Die Dyckerhoff-Aktien legten im frühen Handel um rund ein halbes Prozent auf 36,99 Euro je Anteilsschein zu.

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