Osteuropa ist ein Wachstumsmarkt
Eon kauft rumänischen Gasversorger

Deutschlands größter Versorger Eon erweitert seinen Aktionsradius bis nach Rumänien. Für 304 Millionen Euro erwirbt der Energiekonzern die Mehrheit des Gasversorgers Distrigaz Nord. Dies teilte das rumänische Wirtschaftsministerium mit.

HB BUKAREST/DÜSSELDORF. In einem ersten Schritt werde die Eon-Tochter Ruhrgas für 125 Millionen Euro einen 30-Prozent-Anteil an Distrigaz Nord erwerben, hieß es in einer am Donnerstag in Bukarest verbreiteten Erklärung des Ministeriums weiter. Für weitere 179 Millionen Euro solle dieser Anteil dann auf 51 Prozent aufgestockt werden.

Die rumänische Regierung hatte sich im August für Eon und den französischen Gasversorger Gaz de France als Käufer ihrer beiden Gas-Gesellschaften Distrigaz Nord und Distrigaz Süd entschieden. Die an Eon gehende Tochter hat rund 1,3 Millionen Kunden. Der Verkaufsvertrag mit Gaz de France hatte die Regierung am 18. Oktober unterzeichnet. Die Franzosen zahlen für Distrigaz Süd mit seinen rund 2,5 Millionen Kunden 311 Millionen Euro.

Osteuropa stellt für Deutschlands größten Energiekonzern einen Wachstumsmarkt dar. Der Konzern bietet nach Angaben der rumänischen Privatisierungsbehöre neuerdings auch für Teile der rumänischen Stromwirtschaft mit. Energiebeteiligungen gibt es außerdem in einer Reihe anderer Länder der Region, wie der Slowakei oder Bulgarien.

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