Osteuropa und USA sind bevorzugte Regionen
Bilfinger Berger ist auf Einkaufstour

Der zweitgrößte deutsche Baukonzern Bilfinger Berger sieht sich weiter nach passenden Kaufgelegenheiten um.

HB FRANKFURT. Dabei richtet sich der Blick verstärkt auf den Bereich Dienstleistungen, wie Unternehmenschef Herbert Bodner in einem Interview mit der „Börsen-Zeitung“ (Dienstagausgabe) sagte.

„Wir prüfen ständig etwa zehn potenzielle Übernahmeziele - bei einer zugegeben recht niedrigen Umsetzungsquote wegen der anspruchsvollen Hürden, die wir uns für Akquisitionen setzen“, sagte Bodner. Dabei gehe der Konzern noch stärker in Richtung Dienstleistungen. „Das ist schon aus Gründen der Risikoabwägung sinnvoll. Denn bei Bauprojekten hatten wir in unserer Geschichte zwar riesige Erfolge, manchmal aber auch Misserfolge“, ergänzte der Unternehmenschef. „Wir suchen sehr stark im Bereich des Industrie- und Immobilienservice nach Ergänzungen für unser Portfolio.“

Zu den Regionen gefragt, in die Bilfinger Berger besonders schaue, sagte Bodner: „Zum einen nach Osteuropa, hier auch durchaus nach passenden Baufirmen, wie wir es in Polen schon gezeigt haben. Auch in den Vereinigten Staaten, wo wir schon lange im Geschäft sind, würden wir gerne zukaufen.“

Der Konzern werde die vorgegebene Kapitalrendite von elf Prozent in diesem Jahr noch nicht schaffen, „weil die Zentrale mit der aktuell hohen Liquidität die Schwelle nicht erreichen kann“, erläuterte Bodner. „Deshalb müssen die operativen Einheiten mehr als die elf Prozent erreichen und muss die Zentrale für etwa 400 Mill. Euro Liquidität rentable Anlagen finden.“

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