Pampers-Hersteller
Procter & Gamble trotzt Schwierigkeiten

Der weltgrößte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble trotzt der US-Wirtschaftsflaute und der Kostenexplosion beim Öl. Der Hersteller von Tempo-Taschentüchern, Pampers-Windeln, Gillette-Rasierern und Ariel-Waschmitteln hat seinen Quartalsgewinn zu Jahresbeginn gesteigert.

HB NEW YORK. Procter & Gamble verdiente zu Jahresanfang 2,71 Mrd. Dollar und damit acht Prozent mehr als vor einem Jahr. Den Umsatz steigerte die Mutter des deutschen Haarpflegespezialisten Wella um neun Prozent auf 20,5 Mrd. Dollar.

Experten hatten befürchtet, dass sich der Preisanstieg bei Rohstoffen und die Krise am US-Arbeitsmarkt deutlicher in den Geschäftszahlen von P&G bemerkbar machen. Viele Amerikaner können ihre Hypothek nicht mehr bezahlen und haben außerdem mit rasant steigenden Preisen für Benzin und Lebensmitteln zu kämpfen.

P&G hatte jedoch bereits im Februar erklärt, die Verbraucher würden bislang noch nicht auf billigere Marken ausweichen. Der Konzern erhöhte sogar seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr etwas. Auch der P&G-Konkurrent Colgate-Palmolive vermeldete am Mittwoch einen Gewinnanstieg. Dazu verhalfen ihm höhere Preise und eine hohe Nachfrage im Ausland.

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