Pannen in Krümmel und Brunsbüttel
AKW-Ausfälle kosten Eon Millionen

Durch die Ausfälle der Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel erwartet der Energiekonzern Eon Einbußen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Mit Engpässen in der Stromversorgung rechnet die Branche aber nicht.

HB DÜSSELDORF. Pro Tag entgingen Eon und seinem Partner Vattenfall allein durch den Stillstand von Krümmel Einnahmen in Höhe von rund einer Million Euro. Eon müsse die Hälfte davon tragen. Auf die Prognosen für 2007 werde dies jedoch keine Auswirkungen haben, sagte ein Konzernsprecher am Montag.

Krümmel war nach dem Brand in einem Transformator am 28. Juni abgeschaltet worden. Die Einbußen von Eon und Vattenfall belaufen sich daher bereits auf je rund zwölf Mill. Euro. Eon ist an Krümmel zu 50 Prozent und an Brünsbüttel zu 33 Prozent beteiligt. Wann Krümmel wieder an das Netz geht, ist unklar. Brünsbüttel soll möglicherweise noch in dieser Woche wieder in Betrieb gehen.

Der größte deutsche Energiekonzern muss dem Sprecher zufolge Strom zukaufen, um seine Lieferverpflichtungen zu erfüllen. Wieviel zusätzlichen Strom das Unternehmen einkaufen muss, sei offen. Denn es sei unklar, welche Mengen durch die Produktion anderer Kraftwerke des Konzerns ausgeglichen werden könnten.

Eon will im laufenden Geschäftsjahr seinen Gewinn um fünf bis zehn Prozent steigern. 2006 hatte der Versorger einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 8,2 Mrd. Euro erzielt. Der Überschuss lag bei rund fünf Mrd. Euro.

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