Patentfreie Medikamente
Generikabranche mit Licht und Schatten

Das Geschäft mit patentfreien Medikamenten bleibt lukrativ. Doch bei den Herstellern offenbaren sich zusehends größere Unterschiede in Performance und Ertragskraft. Vielen fällt es offenbar schwer, die Margen zu halten. Dabei bescheinigen die meisten Fachleute dem Markt für Nachahmer-Medikamente (Generika) weiterhin goldene Zeiten.

FRANKFURT. IMS Health etwa, der führende Marktforscher im Pharmasektor, prognostiziert für die Branche für 2008 ein Wachstum von etwa 14 Prozent auf mehr als 70 Mrd. Dollar. Erstmals dürften Generika damit einen Anteil von rund zehn Prozent des Weltpharmamarktes erobern.

Mit dem Marktwachstum intensiviert sich allerdings in vielen Segmenten der Preiswettbewerb. Auf längere Sicht werden daher nach Einschätzung vieler Branchenvertreter nur noch wenige große Hersteller die Früchte des Booms ernten. Das Ziel, Skalenvorteilen in Produktion und Logistik aufzubauen, dürfte daher auch in den nächsten Jahren Investitions- und Übernahmestrategien stark beeinflussen. Bereits in den vergangenen Jahren führte dies zu einer Fusionswelle, an der sich fast alle großen Generikaanbieter beteiligten. Die Top 10 der Branche bestreiten inzwischen etwa 50 Prozent des Marktes. Das heißt, der Konzentrationsgrad innerhalb des Generikasegments ist inzwischen bereits etwas höher als bei den Originalherstellern (wo die führenden zehn Firmen etwa 45 Prozent des relevanten Marktes halten).

Unterdessen zeigen die jüngsten Quartalsdaten, dass die operative Performance keineswegs überall von den Expansionsstrategien profitiert. Während Marktführer Teva weiterhin mit relativ kräftigem Wachstum glänzte, verbuchten mehrere US-Hersteller auf bereinigter Basis Umsatzeinbußen und zum Teil auch Gewinnrückgänge.

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