PC-Branche
Lenovo plant Zukäufe im Ausland

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo ist an Zukäufen im Ausland interessiert. Übernahmegespräche mit dem japanischen Wettbewerber Fujitsu gibt es aber nicht.

HB PEKING. "Wir befinden uns nicht in Kaufgesprächen mit Fujitsu, werden uns aber weiterhin nach Kaufgelegenheiten im Ausland umschauen", sagte Lenovo-Chef Yang Yuanqing am Rande einer Veranstaltung am Dienstag in Peking.

Er reagierte damit auf Presseberichte, wonach Fujitsu die defizitäre Privatkundensparte seiner kürzlich von Siemens komplett übernommenen PC-Tochter Fujitsu Siemens Computers (FSC) verkaufen wolle und Lenovo ein potenzieller Bieter dafür sei. Auch ein Fujitsu-Sprecher dementierte Verkaufsgespräche.

Yang Yuanqing versicherte am Dienstag zudem, dass sein Unternehmen über die zuletzt angekündigten Stellenstreichungen hinaus keinen weiteren Arbeitsplatzabbau vorhabe. Anfang Januar hatte der weltweit viertgrößte Computerproduzent mitgeteilt, wegen der Wirtschaftskrise 2 500 Jobs in aller Welt zu kappen. Im Februar kündigte das Unternehmen die Streichung von zusätzlichen 450 Stellen in China an.

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