PC-Hersteller
Lenovo führt erste Übernahmegespräche

Der weltweit viertgrößte PC-Hersteller Lenovo will durch Übernahmen wachsen. Das chinesische Unternehmen bestätigte am Donnerstag erste Gespräche mit potenziellen Partnern. Namen nannte Lenovo nicht. Als einer der Übernahmekandidaten wird in der Branche Fujitsu Siemens (FSC) gehandelt.

HB HONGKONG/TAIPEH. Siemens hatte Anfang November angekündigt, seinen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen an Fujitsu zu verkaufen. Brasilianische Medien berichteten zudem Lenovo und womöglich auch sein Konkurrent Dell seien an dem größten Computerhersteller des lateinamerikanischen Landes, Positivo Informatica, interessiert.

Spekulationen über eine Übernahme hatten der Lenovo-Aktie am Mittwoch zu einem Kursprung von knapp 27 Prozent verholfen. Am Donnerstag notierte die Aktie kurz vor Handelsschluss in Hongkong 1,8 Prozent höher. Analysten erklärten, Lenovo sei gut bei Kasse und eine Übernahme im Ausland biete Chancen. Ein Experte von JP Morgan rechnete aber nicht mit einem Abschluss im kommenden Vierteljahr.

Lenovo hatte vor drei Jahren die Computer-Sparte von IBM übernommen und rangiert weltweit derzeit hinter den US-Herstellern Hewlett-Packard und Dell sowie Acer aus Taiwan. Acer erklärte am Donnerstag, dass der Gewinn im vierten Quartal wegen strikter Kostenkontrolle besser als bislang ausfallen könnte. Genaue Zahlen nannte das Unternehmen aber nicht.

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