Pedal-Klagen Toyota geht auf Konfrontation mit Kunden

Monatelang hat die Toyotas Rückrufaktion wegen vermeintlich defekter Pedale die Autowelt in Atmen gehalten. Zuletzt belegten Studien, dass oft die Kunden Schuld sein dürften. Kein Wunder also, dass der Autobauer nun vor einem Bundesgericht in Kalifornien eine Abweisung der Klagen hunderter Autofahrer beantragt hat.
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Ein Schatten liegt immer noch über Toyota. Quelle: Reuters

Ein Schatten liegt immer noch über Toyota.

(Foto: Reuters)

HB SANTA ANA/USA. Die Anwälte der Kläger hätten keine Beweise für Defekte vorlegen können, erklärte Toyota in seinem am Dienstag eingereichten Antrag vor einem Gericht Santa Ana. Toyota musste seit Ende 2009 wegen Qualitätsproblemen rund 9,5 Mio. Autos zurückrufen und zahlte wegen schlechter Informationspolitik über die Pannenserie in den USA eine Rekordstrafe von 16,4 Mio. Dollar (12,8 Mio. Euro).

Daraufhin reichten Hunderte Autofahrer Klagen ein. Einige machten die Elektronik für die ungewollte Beschleunigung verantwortlich. Anwälte von Toyota erklärten am Dienstag, dafür gebe es keine Hinweise.

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