Pensionen und Gesundheitskosten
GM befreit sich von Milliardenlast

Der US-Autoriese General Motors muss eigenen Angaben zufolge wesentlich weniger für Pensionen zurücklegen. Weil Tausende Arbeitnehmer im laufenden Sparprogramm in Frühruhestand gegangen oder mit Abfindungen ausgeschieden sind, würde zudem weniger Geld für die Gesundheitsvorsorge von Ruheständlern eingeplant. Die Summen, um die es geht, sind immens.

HB DETROIT. Seine Pensions-Verpflichtungen hat GM nach Angaben vom Dienstagabend um rund 3,9 Mrd. Dollar verringert. Für die Gesundheitsvorsorge plant das Unternehmen sogar 19,3 Mrd. Dollar weniger ein.

Der größte Autokonzern der Welt steckt mitten in einem Umstrukturierungsprogramm, das die Trennung von zehntausenden Mitarbeitern und sogar die Schließung von 12 kompletten Werken vorsieht. Das kostet im ersten Moment Milliarden, bringt GM dafür aber Einsparungen in der Zukunft. GM kämpft derzeit gegen einen Absatzrückgang. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 10,6 Mrd. Dollar eingefahren.

In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht teilte GM mit, seine Pensionsverpflichtungen von insgesamt 89 Mrd. Dollar um eben jene 3,9 Mrd. Dollar reduziert zu haben. Zudem seien der Diskontsatz des Pensionsplanes von 5,70 auf 6,15 Prozent sowie für den Fonds für Gesundheitsvorsorge von 5,45 auf 5,95 Prozent Prozent angehoben worden.

GM-Aktien tendierten am Dienstag leicht im Plus. Seit Jahresbeginn haben die Papiere nach Greifen der Umstrukturierungsbemühungen rund 62 Prozent an Wert gewonnen.

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