Industrie

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Personalabbau: Siemens streicht 1100 Stellen im Energiebereich

Der Industriekonzern Siemens streicht bei zwei Energie-Tochtergesellschaften in Deutschland 1100 Arbeitsplätze. In den kommenden zwei Jahren will Vorstandschef Peter Löscher sechs Milliarden Euro an Kosten reduzieren.

Siemens streicht 1100 Stellen. Quelle: dpa
Siemens streicht 1100 Stellen. Quelle: dpa

BerlinSiemens macht mit seinem angekündigten Sparprogramm ernst und streicht knapp 1100 Arbeitsplätze im Energiebereich. Von den Kürzungen entfallen rund drei Viertel auf die Sparte Fossil Power Generation und ein Viertel auf den Bereich Oil & Gas, wie ein Siemens-Sprecher am Donnerstagabend in einer E-Mail mitteilte.

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Siemens Einsparungen auf Kosten der Energiesparte

Der Energiesektor soll über die Hälfte der von Siemens geplanten Einsparungen schultern.

Siemens: Sparpläne treffen vor allem Energiesparte

Siemens hatte im vergangenen Monat ein umfassendes Sparprogramm angekündigt, um inmitten der Wirtschaftskrise seine Gewinnspannen erhöhen zu können. In den kommenden zwei Jahren will Vorstandschef Peter Löscher sechs Milliarden Euro an Kosten reduzieren. Dazu will er unprofitable Geschäftsfelder abstoßen, Standorte zusammenlegen und auch Stellen streichen. Den Umfang des Jobabbaus hatte Siemens im November zunächst offen gelassen. Der von dem Stellenabbau nun betroffene Bereich Energie stellt unter anderem Windturbinen, Versorgungssysteme für Ölplattformen sowie komplette Kraftwerke her.

 

  • 21.12.2012, 10:50 UhrNa_was.

    "werden wir Siemens in 10 - 15 Jahren nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen"

    Genau das ist die Intention. Man überlege nur, wo Löscher herkommt und was dann vermutlich sein Ziel und Auftrag ist (Wir sind das GE ...).

  • 21.12.2012, 10:40 UhrNirgendwer.

    Genau. Die unproduktiven Fachkräfte gehören ALLE auf die Straße. Dann hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Fachkräftemangel wäre behoben und man hätte einen riesigen Pool, aus dem man die modernen Sklaven für'n Appel und 'n' Ei bekommen könnte. Und durch die massive Unkostensenkung steigen die Gewinne. Die produktive "Arbeit" kann dann durch die Wasserköpfe, Wasserkopflenker und -vorgesetzten erledigt werden, die ja dann nichts mehr zum "Führen" und nichts anderes zu tun haben. Das bisschen operative Arbeit macht sich zwar nicht ganz von allein, kann aber problemlos von den Vorgesetzten (mit) gemacht werden. DAS wäre dann wirklich "nachhaltig" (bzw. ein nachhaltiger Kreislauf? ein perpetuum mobile?).

  • 21.12.2012, 10:38 UhrEnergieelite

    ... "Neues schaffen" was weltweit begehrlich nachgefragt wird ... ist schon herausfordernd schwerer.....
    -----------------
    Davon hat Siemens sich leichtfertig getrennt , Energie ist natürlich Weltweit nachgefragt , nur eben nicht aus EE !

    Seit Siemens sich aus dem Bau Nichtkonventioneller zurückgezogen hat , geht es mit diesem Unternehmen Berg ab .
    Klar Staubsauger , Zahnarztstühle oder Windmühlen baut heute jeder , zur hälfte der kosten die Siemens verlangen muss !
    Ich habe mich von ALLEN Unternehmensbeteiligungen die ich an Siemens hatte getrennt , dieser Konzern beginnt gerade in den freien Fall überzugehen , bieten sie auch künftig keine Atomkraftwerke an , werden wir Siemens in 10 - 15 Jahren nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.

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