Peter Löscher: Der Druck auf den Siemens-Chef wächst weiter

Peter Löscher
Der Druck auf den Siemens-Chef wächst weiter

Die schlechten Nachrichten für Peter Löscher reißen nicht ab. Nun hat der Siemens-Chef auch noch die Prognose für dieses Jahr gesenkt und das Sparprogramm verschärft. Der Erfolgsdruck wächst.
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MünchenSiemens-Chef Peter Löscher hat für seine Anleger bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal eine ganze Reihe von bitteren Pillen mitgebracht, die es zu schlucken gilt. Zunächst korrigiert der Konzern die Prognose für das laufende Jahr nach unten. Eigentlich wollte das Industrieunternehmen bis zu fünf Milliarden Euro im fortgeführten Geschäft verdienen. Doch daraus wird wohl nichts.

Das Unternehmen werde sich einem Ergebnis im unteren Bereich der ursprünglich angepeilten Spanne von 4,5 bis 5 Milliarden Euro „von unten annähern“, hieß es. Auch einen stabilen Umsatz erwarten die Münchner nicht mehr, stattdessen einen leichten Einnahmenrückgang.

Das bringt Löscher noch weiter unter Druck, denn er muss sich nicht nur für den erwarteten Umsatz- und Gewinnrückgang verantworten. Dem Siemens-Chef verhagelt seine Fehlinvestition in das israelische Solarunternehmen Solel weiter die Bilanz.

„Bei Siemens scheint künftig die Sonne“, hatte Konzernchef Peter Löscher noch im Herbst 2009 die Übernahme gefeiert. Mit dem Unternehmen wollte Siemens den Einstieg in die Solarthermie schaffen. Im Gegensatz zur inzwischen weit stärker verbreiteten und erfolgreicheren Photovoltaik gewinnt man dabei Energie aus der Wärme der Sonne und nicht aus dem Licht, wie bei der Photovoltaik.

Doch die Sparte erwies sich als Flop und machte seit der Übernahme nur Verluste. Im Oktober vergangenen Jahres verkündete Siemens daher, dass sich der Konzern von dem Bereich komplett trennen will. Die Einnahmen aus dem Verkauf könnte Löscher gut gebrauchen.

Siemens

Siemens Ergebnis*

1. Quartal 2013 nach Sparten, in Mio. Euro


( mit der Maus über die Grafik fahren)


Wegen Sonderlasten aus verspäteten Auslieferungen von Hochgeschwindigkeitszügen und dem verpatzten Anschluss von Windparks in der Nordsee ist der Gewinn des Konzerns stark unter Druck. Die Summe der negativen Sondereffekte belief sich allein im vergangenen Quartal auf 370 Millionen Euro.

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Löscher verschärft das Sparprogramm

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  • @Solel_behalten
    Ich sehe schon, Sie haben überhaupt keine Ahnung, wie die weltweite Geschäftwelt so tickt!!!
    Ohne "Schmiermittel" kommen Sie da nicht weiter!!!
    Deutschland mit seinen "Korrektheitsfummel" ist ein sich selbst in die Tasche lügender Wirtschaftsbeteilitigter im weltweiten Wirtschaftssystem.
    In vielen Wachstumsländern (Märkten) geht es ohne die richtigen Beziehungen über Schmiermittel nicht das geringste! Hr. Löscher hat die guten beziehungspflegenden Manager in die Weltwirtschaftsregionen mit seinem bekämpfenden "Schmierstil" davon gejagt. Und dafür bekommt er, in Form von Auftragsrückgängen, die Quittung. Auch das dieser Löscher lieber auf den staatlichen Subventionsmarkt "Erneuerbare Energie" setzt und nicht auf das marktwirtschaftliche System, spricht schon Bände!

  • Wer braucht diesen Quatsch in der Industrie?

  • Spassvogel? Der Herr Löscher wurde geholt weil Siemens mit dem "Schmieren" von allem und jedem masslos übertrieben hatte, schon vergessen? Leider ist der Filz weitaus stärker bei Siemens.

    Und ich lach mich krank, wenn ein Konzern wie Siemens nur von einer Person gesteuert würde. Auf welchem Mond leben Sie denn? Dumm sind für Herrn Löscher nur die Kämpfernullen hinter ihm, die solche Abteilungszahlen vorlegen, ihre Hausaufgaben nicht machen (Zuggeschäft, etc.) und damit Siemens und dem Gewinn so gar keinen Gefallen tun.



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