Peter Löscher geehrt
Siemens Chef setzt auf den US-Markt

Großer Bahnhof für Peter Löscher: Der Siemens-Chef bekam heute Nach in den USA einen wichtigen Preis überreicht. Das war eine gute Gelegenheit, die wachsende Bedeutung des Marktes für seinen Konzern herauszuheben.
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New YorkTrotz der derzeitigen Schwäche der US-Wirtschaft: Langfristig ist Siemens-Chef Peter Löscher optimistisch, in Amerika gute Geschäfte machen zu können: „Die Infrastruktur in den USA wird erneuert werden müssen. Auch die Cleantech-Agenda wird weiter vorangetrieben werden“, sagte Löscher am Dienstag Abend am Rande einer Preisverleihung in New York. Der Siemens-Chef hatte einen Preis des American Council on Germany bekommen – eine Organisation, die seit Jahrzehnten deutsch-amerikanische Beziehungen fördert.

Siemens will in den USA deutlich mehr staatliche und staatsnahe Aufträge bekommen und baut dafür eine Mannschaft von Spezialisten auf, die sich um die komplexen Vergabeprozesse kümmern.

Die Hoffnungen auf ein Klimaschutzgesetz haben sich jedoch erst einmal zerschlagen. „Wir sehen nicht, dass ein Energie-Gesetz noch vor den Wahlen kommt“, sagte Löscher. 2012 stehen in den USA Präsidentschaftswahlen an. Und ein großer Schub für erneuerbare Energien könne es erst mit einem umfassenden Gesetz geben. Präsident Barack Obama hatte zu Beginn seiner Amtszeit ein solches Gesetz gefordert, konnte jedoch keine politischen Mehrheiten finden.

 

Stephan Dörner
Stephan Dörner
Handelsblatt Online / Mitarbeiter

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