Petrobras: Gewinn von Öl-Multi bricht ein

Petrobras
Gewinn von Öl-Multi bricht ein

Deutlicher Gewinnrückgang bei Petrobras: Die Zahlen beim Öl-Multi brachen im Vergleich zum Vorquartal um 38 Prozent ein. Unberücksichtigt blieben dabei die entstandenen Schäden durch Schmiergeldzahlungen,.
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Rio de JaneiroDer von einem massiven Korruptionsskandal betroffene brasilianische Öl-Multi Petrobras hat mit über zweimonatiger Verspätung seinen Bericht für das dritte Quartal 2014 vorgelegt. Danach sank der Gewinn des staatlich kontrollierten Konzerns von Juni bis September um 38 Prozent auf 3,09 Milliarden Reais (rund 1,05 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorquartal. Zu 2013 war es ein Rückgang von 9 Prozent. Unberücksichtigt blieben dabei die entstandenen Schäden durch Schmiergeldzahlungen.

Petrobras räumte am Mittwoch ein, dass es notwendig sein werde, die Zahlen wegen der illegalen Aktivitäten entsprechend anzupassen. Dies sei derzeit nicht möglich, da die Zahlungen von Fremdfirmen ausgegangen seien und in der Petrobras-Buchhaltung nicht aufgespürt werden könnten. Die Werte könnten deshalb im Moment nicht „korrekt, komplett und abschließend“ benannt werden.

Petrobras und andere Konzerne stehen seit Monaten im Fadenkreuz von Staatsanwaltschaft und Polizei. Es geht um Korruptionsvorwürfe in Milliardenhöhe, bei denen Firmen jahrelang im Gegenzug für Petrobras-Aufträge Schmiergelder gezahlt haben sollen, die zum Teil auch an Parteien flossen.

Der Wert der Petrobras-Aktien fiel 2014 um 37 Prozent.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es ist ja keineswegs die eher übliche Praxis von förderlichen Geldflüssen.

    Vielmehr geraten alle mit Öl und Energie im weiteren Sinne befassten Unternehmen in die Enge.

    Getrieben werden sie dorthin vom Verfall der Preise, die nun viel niederer liegen als zur Zeit der für die laufenden Geschäfte vorgenommenen Kalkulationen.

    Das bricht je G+V und auch die Bilanz in kleine Stücke.

  • Es ist ja keineswegs die eher übliche Praxis von förderlichen Geldflüssen.

    Vielmehr geraten alle mit Öl und Energie im weiteren Sinne befassten Unternehmen in die Enge.

    Getrieben werden sie dorthin vom Verfall der Preise, die nun viel niederer liegen als zur Zeit der für die laufenden Geschäfte vorgenommenen Kalkulationen.

    Das bricht je G+V und auch die Bilanz in kleine Stücke.

  • Es ist ja keineswegs die eher übliche Praxis von förderlichen Geldflüssen.

    Vielmehr geraten alle mit Öl und Energie im weiteren Sinne befassten Unternehmen in die Enge.

    Getrieben werden sie dorthin vom Verfall der Preise, die nun viel niederer liegen als zur Zeit der für die laufenden Geschäfte vorgenommenen Kalkulationen.

    Das bricht je G+V und auch die Bilanz in kleine Stücke.

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