Peugeot: China-Boom bringt Autobauer PSA in Fahrt

Peugeot
China-Boom bringt Autobauer PSA in Fahrt

Der angeschlagene französische Autobauer Peugeot hat im vergangenen Jahr wieder mehr Fahrzeuge verkauft. Dabei übertraf der Absatz in China erstmals den in Europa.
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ParisDer angeschlagene französische Autokonzern PSA Peugeot Citroën hat im vergangenen Jahr dank der hohen Nachfrage in China und der Erholung im europäischen Geschäft wieder mehr Fahrzeuge verkauft.

Der Absatz stieg insgesamt um 4,3 Prozent auf 2,9 Millionen Fahrzeuge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In China verbuchten die Franzosen ein Plus von mehr als 30 Prozent, in Europa legte der Absatz um rund acht Prozent zu. Damit übertraf der Absatz in China erstmals den auf dem Heimatkontinent.

Peugeot hat sich mit dem chinesischen Autobauer Dongfeng verbündet, um außerhalb Europas zu expandieren. gemeinsam wollen sie in China bis 2020 1,5 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Im vergangenen Jahr wurden dort 734.100 Autos abgesetzt. Besonders nachgefragt waren die Peugeot-Modelle 2008 und 3008 sowie der Citroën C-Elysee.

In Lateinamerika sank der Absatz dagegen um 34 Prozent. Schuld daran war offenbar die wirtschaftliche Stagnation in Argentinien und Brasilien. Im sogenannten Eurasien-Markt, zu dem auch Russland und die Ukraine zählen, betrug das Minus sogar 41 Prozent.
Peugeot hat einen strikten Sparkurs eingelegt, nachdem Europas Automarktkrise den Traditionskonzern besonders hart getroffen hatte. Unter anderem wird der Unternehmenssitz in der Pariser Innenstadt aufgegeben.

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Bloomberg / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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