Peugeot, Fiat und Co.
Massenhersteller sparen auf Kosten der Zukunft

Autobauer wie Fiat oder Peugeot sind auf hohe Stückzahlen angewiesen. Die Massenhersteller sparen teilweise erfolgreich gegen die Krise auf Europas Automarkt an, die Aktien steigen. Doch der Sparkurs könnte sich rächen.
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HamburgZwölf Werke zu viel, Zehntausende Arbeiter vor der Entlassung, Europas Autoindustrie vor dem Kollaps: Dieses Horrorszenario wurde bis vor kurzem noch in der Branche skizziert, doch inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass es nicht ganz so schlimm kommen wird. Denn bei den gebeutelten Massenherstellern tragen die Sparprogramme Früchte. Selbst bereits totgesagte Marken wie Fiat und Peugeot schöpfen Mut.

„Wir sehen erste Anzeichen für eine Erholung des Konzerns“, freute sich Peugeot-Chef Philippe Varin jüngst bei der Präsentation der Halbjahresbilanz. Die Börse jubelt und nimmt die erwartete Belebung vorweg, die Kurse steigen seit Wochen. Allerdings geht der Sparkurs oft auf Kosten der Zukunft.

Denn für eine kurzfristige Entspannung haben einige Firmen ihre Forschungsausgaben zusammengestrichen. Sie überlassen damit im Rennen um umweltschonende Antriebe und neue Modelle der Konkurrenz das Feld, die - allen voran der europäische Marktführer Volkswagen - die Ausgaben hoch hält. Die unter der Krise besonders leidenden südeuropäischen Hersteller gehen damit ein hohes Risiko ein, von der Konkurrenz abgehängt zu werden. „Es ist völlig klar: Wenn ich die Zielsetzung habe, immer effizientere Motoren zu entwickeln, und mit umweltfreundlicheren Autos konkurrenzfähig sein will, dann muss ich auch die nötigen Mittel dafür einsetzen“, sagt Volker Lange. Der Chef des Importeursverbandes VDIK rechnet daher mit weiteren Kooperationen von schwächelnden Autobauern, um sich Entwicklungskosten zu teilen. „Das wird weiter zunehmen, ohne dass eine Marke ihre Identität dabei verlieren muss.“

Hoffnungen auf eine rasche Entlastung von Fiat, Peugeot & Co beruhen nach Meinung von Bernstein Research indes eher auf Autosuggestion. Keiner aus der Gruppe der Hersteller, die auf hohe Stückzahlen angewiesen sind, um niedrige Preise verlangen zu können, hat nach Ansicht der Analysten die Markterwartungen in den ersten sechs Monaten aufgrund höherer Umsätze übertroffen. Die Verkaufszahlen seien vielmehr nach wie vor „schrecklich“ und die Preise wegen der Rabattschlacht im Keller.

Volkswagen habe im Preiskampf allerdings einen Gang zurückgeschaltet und den Rivalen dadurch Luft zum Atmen verschafft, schreibt Bernstein-Autoexperte Max Warburton. Die wahren Gründe für niedrigere Verluste und eine geringere Geldvernichtung bei den anderen Massenherstellern im ersten Halbjahr seien aber drastische Kostensenkungen und gekürzte Investitionen gewesen. Solche Maßnahmen wirkten sich zwar kurzfristig positiv auf die Liquidität aus und würden von der Börse gefeiert. Langfristig würden die Unternehmen jedoch geschwächt und fielen hinter die Konkurrenz aus Wolfsburg und Asien zurück.

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VW und BMW lassen an der Börse trotz Forschung Federn

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  • Nun habe selbst vor 1,5 Jahren einen citroen Berlingo E HDI mit EGS6 Schaltung gekauft. Nach 23000 Kilometern klappert das Fahrwerk und der Leerlauf läuft unrund ,beim Beschleunigen ruckelt er leicht und die EGS6 Halbautomatik Schaltung haut die Gänge rein bzw. schaltet mit krachen runter. Garantie ja ,nein wird nicht auf Garantie repariert und das in der Werksvertretung von München. Starte noch einen Garantieversuch, sollte das wieder nicht Inordung gebracht werden, lasse ich mehrere Bekannte die fest mit dem Gedanken spielen einen Citroen oder Peugeot kaufen dann mal probe fahren . Ebenso natürlich auch jeden Kollegen aus meiner Firma,ist ja nur die MTU-München. Daher wird das Konzept von Citroen-Peugeot nicht aufgehen ,auf billige Art und Weise Sachmängel abzubügeln wenn Kunden gar nicht mehr dort kaufen.Einfach Kaufmännischer Selbstmord wenn Garantien nicht eingehalten werden

  • Als Piech Chef bei VW wurde, war die Ausgangslage wirtschaftlich und strategisch einfach nur schlecht. Piech hat aber nicht gespart sondern in zukunftsweisende Technik investiert. Das hat sich ausgezahlt. Peugeot hat aber kein Kapital mehr, daß nennenswert investiert werden könnte, es sei denn man trennt sich vom allerletzten Asset im Portfolio. Da ist der Weg in den Untergang vorgezeichnet. Zumal bei dem Sonnenkönig Hollande als Schutzpatron.

  • Fetischismus pur!

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