Pfaff
Hoffnung für Traditionsfirma Pfaff

Für das angeschlagene Traditionsunternehmen Pfaff besteht nach Darstellung des Insolvenzverwalters Paul Wieschemann große Hoffnung. "Es wird zu einer Fortführungslösung von Pfaff kommen", sagte Wieschemann nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses. Demnach haben die Gläubiger von vier Interessenten zwei in die engere Wahl genommen.

HB KAISERSLAUTERN. "Einer von beiden ist sicher", sagte Wieschemann. Die endgültige Entscheidung werde am kommenden Donnerstag getroffen, zunächst müssten noch Detailfragen geklärt werden. "Es besteht grundsätzlich für die Beschäftigten Hoffnung, dass es weitergeht", sagte Wieschemann. Wie viele Arbeitsplätze möglicherweise gerettet werden, hänge vom jeweiligen Konzept ab.

Wer die beiden verbliebenen Bieter sind, wollte der Insolvenzverwalter nicht sagen. Er bestätigte jedoch einen Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz", wonach der Maschinenbauer Joachim Richter (Konken), der Nähmaschinenhersteller Dürkopp-Adler (Bielefeld) und zwei chinesische Nähmaschinenfabrikanten im Rennen um Pfaff lagen. Der traditionsreiche Hersteller von Industrienähmaschinen hatte am 11. September 2008 Insolvenzantrag stellen müssen, nachdem sich kein neuer Investor für das seit Jahren defizitäre Unternehmen

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