Pfeiffer Vacuum
Spezialpumpenhersteller hält an der Prognose fest

Die Schwäche in der Halbleiterindustrie wirkt sich auf Pfeiffer Vacuum aus. Der Hersteller von Spezialpumpen muss Rückgänge bei Umsatz und Betriebsergebnis hinnehmen. Der Vorstandschef setzt jedoch auf eine Erholung.

DüsseldorfDer Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat im ersten Halbjahr die Schwäche der Halbleiterindustrie zu spüren bekommen und einen Gewinnrückgang verbucht. Vorstandschef Manfred Bender hofft aber auf Besserung. „Alle Marktsegmente liegen über dem Vorjahr mit Ausnahme des Halbleitermarktes, bei dem wir jedoch ein Anziehen der Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte erwarten“, sagte er am Dienstag. „Wir bestätigen daher unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2016, der einen Umsatz von rund 470 Millionen Euro und eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses und der Ebit-Marge gegenüber dem Vorjahr vorsieht.“

Im ersten Halbjahr schrumpfte der Umsatz indes um 0,7 Prozent auf 222,9 Millionen Euro, das Betriebsergebnis (Ebit) ging um 11,5 Prozent auf 26,9 Millionen Euro zurück. Die Aktie verlor mehr als drei Prozent und war damit schwächster Wert im Technologieindex TecDax.

Pumpen des hessischen Konzerns erzeugen durch Absaugung extrem saubere Luft für sogenannte Reinräume. Diese werden für die Herstellung diverser Produkte wie Handy- und PC-Chips benötigt. Der Konzern beliefert aber auch Hersteller von DVDs, mechanischen Werkzeugen und Brillengläsern.

2015 hatte Pfeiffer nach drei Jahren die Rückkehr auf den Wachstumspfad geschafft. Bei einem Umsatz von rund 451 Millionen Euro erreichte das Betriebsergebnis 60,8 Millionen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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