Pharma
Pfizer verlegt Deutschland-Zentrale nach Berlin

Der amerikanische Pharmahersteller Pfizer verlegt seine deutsche Firmenzentrale von Karlsruhe nach Berlin. Dort hofft man, enger dran zu sein an den anderen Spielern im Gesundheitswesen. Die Mitarbeiter hat die Umzugsnachricht kalt erwischt.

HB KARLSRUHE. Das Unternehmen teilte am Freitag in Stuttgart mit, knapp 500 der zur Zeit 645 Arbeitsplätze seien von dem Umzug in die Bundeshauptstadt betroffen. Die Produktionsstandorte in Freiburg, Illertissen, Frankfurt-Höchst und Feucht bleiben unberührt.

Berlin entwickele sich zu einem wichtigen Zentrum im Gesundheitsmarkt und werde künftig noch an Bedeutung gewinnen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass eine stärkere Interaktion und ein intensiver Dialog mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen ein entscheidender Faktor für den nachhaltigen Erfolg von Pfizer sein werden“, erklärte Andreas Penk, Vorsitzender der Geschäftsführung Pfizer Deutschland. Insgesamt sind bei dem Unternehmen in Deutschland etwa 5 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Pfizer-Mitarbeiter sind von der Entscheidung des Unternehmens „völlig überrascht worden“. Die Betriebsratsvorsitzende Margrit Eitel sagte dem „Tagesspiegel“: „Wir sind bestürzt.“ Jetzt gehe es darum, alle Optionen zu nutzen, um einen fairen Interessenausgleich zu erreichen. „Ich gehe davon aus, dass es attraktive finanzielle Optionen geben wird“, sagte Eitel. Pfizer hat nach Angaben von Unternehmenssprecherin Franziska Theobald ein Interesse daran, so viele Mitarbeiter wie möglich mit nach Berlin zu nehmen.

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