Pharma- und Spezialchemiekonzern
Merck darf Erbitux vermarkten

Gute Nachrichten für die Merck KGaA: Der Pharma- und Spezialchemiekonzern aus Darmstadt hat von der Europäischen Kommission eine neue Zulassung für das Krebsmittel Erbitux erhalten. Das Medikament ist ein großer Hoffnungsträger für das Unternehmen.

HB DARMSTADT Die Kommission habe die Anwendung des Medikaments für die Erstlinientherapie von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen des Kopfes und Halses genehmigt, teilte Merck am Montag in Darmstadt mit. Erbitux ist bereits in Kombination mit Strahlentherapie für lokal fortgeschrittene Kopf-Hals-Tumoren zugelassen.

Die Aktie von Merck verlor am Morgen 0,65 Prozent auf 65,46 Euro und damit etwas weniger als der Gesamtmarkt. Erbitux ist der Hoffnungsträger der Sparte Merck Serono. Mit der Übernahme des Schweizer Biotech-Konzerns hat sich Merck zum größten europäischen Biotechnologie-Unternehmen gewandelt. Konzernchef Karl-Ludwig Kley traut dem Krebstherapeutikum derzeit einen Jahresumsatz von 600 Millionen Euro zu. Auch 2009 soll der Erbitux-Umsatz weiter steigen.

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