Pharmabereich verliert operativ an Boden
Flüssigkristalle machen Merck Freude

Das Geschäft mit Flüssigkristallen hat dem Darmstädter Pharmakonzern Merck im ersten Quartal mehr Umsatz und Gewinn in die Kasse gespült.

HB FRANKFURT. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat das erste Quartal mit einem deutlichen Gewinnzuwachs abgeschlossen und Analysten dabei vor allem mit einem kräftigen Zuwachs in der Chemiesparte überrascht. In der Pharmasparte brach der Gewinn jedoch ein.

Das erste Quartal 2004 habe sich erwartungsgemäß positiv entwickelt, sagte Konzernchef Bernhard Scheuble am Donnerstag. Vor allem das Geschäft mit Flüssigkristallen sei erheblich gewachsen, teilte Merck mit. Die Pharmasparte habe hingegen einen deutlichen Rückgang im operativen Geschäft ausgewiesen.

Scheuble stellte für das Gesamtjahresergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 50 und 100 % in Aussicht. Dazu werde ein höheres operatives Ergebnis der Chemiesparte beitragen. Zudem werde Merck im zweiten Quartal Sondererträge aus dem Verkauf des Laborgeschäftes und der Beteiligung an dem Gemeinschaftsunternehmen Biomet verbuchen.

Die Aktien von Merck, die im Nebenwerteindex MDax gelistet sind, legten am Nachmittag 1,45 % zu und kosteten 44,10 € je Anteilsschein.

Unter dem Strich habe Merck 101,7 Mill. € verdient, teilte der Konzern mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Zuwachs von 20,5 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um zwei Prozent auf 189 Mill. €. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ebit von 184,8 Mill. € gerechnet.

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