Pharmabranche
Amylin weist Übernahmeangebot zurück

Der Pharmakonzern Amylin hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar des direkten Konkurrenten Bristol-Myers Squibb zurückgewiesen. Die Aktie schoss an der Wall Street 50 Prozent in die Höhe.
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New YorkDer Pharmakonzern Amylin hat Medienberichten zufolge ein milliardenschweres Übernahmeangebot des Rivalen Bristol-Myers Squibb abgelehnt. Amylin habe die feindliche Offerte in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar ausgeschlagen, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch. Die Amylin-Aktie schoss an der Wall Street rund 50 Prozent in die Höhe, das Bristol-Papier bewegte sich kaum.

Laut Bloomberg hatte Bristol-Meyers in einem Schreiben an den Übernahmeaspiranten 22 Dollar je Amylin-Aktie geboten. Dies habe das Amylin-Direktorium bereits im Februar zurückgewiesen. Seither sei Bristol-Meyers nicht mehr an den Hersteller der Diabetes-Mittel Byetta und Bydureon herangetreten. Bristol wie auch Amylin wollten sich zunächst nicht äußern.

Amylin gilt seit längerem als Übernahmekandidat. Analysten hatten zuletzt spekuliert, der Konzern könne von dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca für 4,5 Milliarden Dollar gekauft werden. Der Diabetessektor ist innerhalb der Pharmaindustrie wegen der zunehmenden Fettleibigkeit der Menschen der am schnellsten wachsende Sektor. Mehr als 300 Millionen Menschen weltweit sind Diabetiker, darunter fast 26 Millionen US-Amerikaner.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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