Pharmabranche
Bayer erobert Chinas Gesundheitsmarkt

Die Gesundheitssparte des Bayer-Konzerns ist mit einem Wachstum von "mehr als 50 Prozent" im Geschäftsjahr 2008 zur Nummer eins in China aufgestiegen. In den kommenden fünf Jahren baut der Konzern ein globales Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking.

PEKING. Der Bayer-Konzern will mit seiner Gesundheitssparte in China weiter kräftig wachsen. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise werde dieser Markt in den kommenden Jahren um mehr als 20 Prozent zulegen, sagteder Vorstandsvorsitzende der Bayer Schering Pharma AG, Andreas Fibig, dem „Handelsblatt“ in Peking. „Und wir werden weiter über diesem Marktdurchschnitt zulegen.“

2008 konnte Bayer diese Vorgabe bereits mit einem Umsatzwachstum von „mehr als 50 Prozent“ deutlich übetreffen. „Wir haben damit unser Ziel erreicht, die Nummer eins am chinesischen Gesundheitsmarkt zu werden“, so Fibig. Bayer ist damit in China bei den verschreibungspflichtigen Medikamente erstmals am bisherigen Marktführer AstraZeneca vorbeigezogen.

Nach einem Umsatz im chinesischen Gesundheitsmarkt von 300 Mio. Euro im Jahr 2007 dürfte Bayer inzwischen die Marke von 500 Mio. Euro erreicht haben. Eine konkrete Zahl nannte Fibig nicht. Bayer werde in den nächsten fünf Jahren 20 neue Medikamente auf den chinesischen Markt bringen, kündigte er an.Vor allem mit dem Krebsmittel Nexavar und mit dem neuen Gerinnungshemmer Xarelto erwartet Bayer große Zuwächse.

Nexavar ist im Reich der Mitte bereits als Medikament gegen Leberkrebs zugelassenen. China hat mit 340 000 Fällen jährlich die höchste Zahl an Patienten mit Leberkrebs. Auch beim Kampf gegen Thrombosen, wo Xarelto eingesetzt werden soll, gebe es in China großen Bedarf. „Das Mittel wird Mitte 2009 in China auf den Markt kommen“, kündigte der Bayer-Manager an.

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