Pharmabranche Bayer stampft Marke Schering ein

Der Pharmakonzern Bayer will die Marke Schering verschwinden lassen. Eine der ersten Maßnahmen des neuen Chefs Marjin Dekkers. Selbstständige Marken innerhalb der Teilkonzerne von Bayer sollen aufgegeben werden.
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So sah es 2006 aus: Die Zentrale des Pharmakonzerns Schering in Berlin. Quelle: ap

So sah es 2006 aus: Die Zentrale des Pharmakonzerns Schering in Berlin.

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HB FRANKFURT. Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer gibt die alte Arzneimittelmarke Schering in Werbung und Außendarstellung auf. Die Vielzahl der Marken bei Bayer habe zu einer Verwässerung der Dachmarke geführt, begründete der neue Vorstandschef Marijn Dekkers am Montag den Schritt. Selbstständige Marken innerhalb der Teilkonzerne sollen daher nach und nach aufgegeben werden. Das Pharmageschäft werde somit in Zukunft nicht mehr unter "Bayer Schering Pharma" sondern unter "Bayer HealthCare" geführt.

"Wir sind auch in Zukunft sehr stark auf unsere Pharma-Aktivitäten fokussiert und damit auch auf Berlin", erklärte Dekkers. Von einer Konzentration auf die Dachmarke werde aber die weltweite Wahrnehmung von Bayer profitieren. Bayer hatte 2006 den Berliner Arzneimittelhersteller Schering für rund 17 Milliarden Euro übernommen. Das dadurch deutlich erweiterte Pharmageschäft wurde im der Folge als Bayer Schering Pharma im Konzern geführt.

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