Pharmabranche
Bayer will Zulassung für Darmkrebsmittel

Im kommenden Jahr möchte der Konzern in den USA und Europa die Genehmigung für einen neuen Wirkstoff beantragen. Mit einem verwandten Wirkstoff erzielte Bayer zuletzt einen Jahresumsatz von 705 Millionen Euro.
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WuppertalBayer treibt die Entwicklung eines neuen Krebsmittels weiter voran. Der Pharma- und Chemiekonzern will nun 2012 in den USA und in Europa die Zulassung für den Wirkstoff Regorafenib zur Bekämpfung von Darmkrebs beantragen, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in Wuppertal an. Regorafenib ist eine Schwester-Substanz des Wirkstoffs Sorafenib, aus dem das lukrative Bayer-Krebsmittel Nexavar hergestellt wird. Beide Substanzen sind sogenannte Multikinase-Hemmer, die das Tumor-Wachstum unterdrücken sollen. Mit Nexavar erzielte Bayer im vergangenen Jahr Umsätze von 705 Millionen Euro - ein Plus von 16,7 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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