Pharmabranche
Generikariese Teva verdient weniger

Der weltgrößte Generikahersteller Teva hat im zweiten Quartal wegen der Übernahme des US-Rivalen Barr weniger verdient. Der Nettogewinn fiel binnen Jahresfrist um 2,3 Prozent auf 521 Millionen Dollar.

HB TEL AVIV. Vor Sonderposten kletterte das Ergebnis jedoch um ein Viertel auf 742 Mio. Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 83 Cent - zwei Cent mehr als Analysten erwartet hatten. Der Umsatz zog dank des Zukaufs um 20 Prozent auf 3,4 Mrd. Dollar an.

Teva hatte Barr Ende vergangenen Jahres für rund 7,5 Mrd. Dollar übernommen und damit seine Position als weltweit führender Hersteller von Nachahmermedikamenten ausgebaut. Mit der Integration von Barr komme Teva schneller voran als geplant, sagte Teva-Finanzchef Ejal Descheh. „Und wir glauben, dass die Synergien höher als erwartet ausfallen werden - erheblich höher.“

Weitere Zukäufe schloss Teva-Vorstandschef Schlomo Janai nicht aus. „Teva steht in der Tradition, Akquisitionen zu tätigen“, sagte er. Ob derzeit aber eine weitere Transaktion anstehe, wollte er nicht sagen.

In der Generikabranche steht derzeit der zum Merckle-Imperium gehörende Ulmer Arzneimittelhersteller Ratiopharm zum Verkauf. Neben dem französischen Pharmariesen Sanofi-Aventis wird auch Teva als möglicher Interessent gehandelt.

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